Tag 2

Es ist ja wie Sonntag, nur anders…

Nicht nur im Kalender – auch gefühlt ist Tag 2 (wie) ein Sonntag. Man hat ja eh frei, viel unternehmen geht ja derzeit nicht, außer – Moment: da war doch was mit einem ursprünglich für heute geplanten längeren Ausflug, mit geplantem coronakonformen Wiedersehen von lieben Menschen nach langer Pause, vielleicht sogar dem Besuch einer dieser ominösen „Außengastronomien”, von denen seit einigen Tagen permanent in den Medien die Rede ist… Nix da, alles gecancelt!

Ein Wetter zum… Fenster offenstehen lassen 😉

Na gut, das Wetter begrüßt einen beim Wachwerden eh mit viel Regen, der sich allerdings im Tagesverlauf verzieht und ein Wetter zum Rausgehen… Stop! Da ist sie schon, die erste bisherige Selbstverständlichkeit, die plötzlich keine mehr ist. Einfach so mal an die frische Luft – eine vor allem während der verschärfteren Lockdown-Zeit sehr liebgewonnene Betätigung. Was mache ich jetzt mit meinem Bewegungsdrang?

Zu meinem Geburtstag bekam ich einen Fitnesstracker geschenkt, der brav meine täglichen Schritte zählt. Gut, das hat das Smartphone vorher auch schon gemacht, aber der Fitnesstracker ist da genauer und er sammelt auch noch ein paar weitere interessante Körperdaten (aus denen ein ostasiatischer Geheimdienst bestimmt schon ein aussagekräftiges Gesundheitsprofil von mir zusammengestellt hat). Und seitdem meine Krankenkasse mir zudem Challenges anbietet, die beim Erreichen bestimmter Schrittzahlen pro Tag bzw. Woche(n) diverse nette Angebote in Form von Prämien oder Rabatten offeriert, habe ich mein täglich zu erreichendes Schrittminimum recht genau im Blick. Welches sich derzeit auf durchschnittlich 8.500 (!) Schritte täglich beläuft. Und wenn ich das schleifen lasse, ist es auch mit der Challenge Essig…

Und jetzt in der Quarantäne? Da gibt’s doch bestimmt was von Youtube. Und tatsächlich: wenn man nicht nur auf- und abmarschiert, sondern auch noch den ein oder anderen Tanzschritt mit einbaut (und sich dabei an so manche von früher noch gelernte Volkstanz(!)-schritte erinnert…), dann ist am Ende des Tages das Schrittsaldo tatsächlich mehr als ausgeglichen 😉 Und intensives Solo-Tanzen in der Küche bekommt einen völlig neuen Reiz. Auch wenn der nicht informierte Beobachter sich bei meinem Anblick möglicherweise auch einfach nur denken mag: „Dann geh doch einfach aufs Klo, wenn du musst…”

Die Schritte vom Sonntag wurden ausschließlich indoor absolviert!

Und heute kam auch die Idee auf, ein wenig hier im Internet aus meiner Quarantäne zu berichten. Es geht mir weiterhin gut, ich bin weiterhin symptomfrei und fühle mich halt „nur” durch den mir erlaubten Bewegungsradius eingeschränkt. 🙂

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